Das Interaktionsvokabular auf der UPA International in München

Sarah Diefenbach und das Team vom Fraunhofer IESE stellten am 26.05.2010 ihr Interaktionsvokabular auf der UPA International 2010 in München vor. Dieser Beitrag ist im Rahmen des FUN-NI-Projekts entstanden:

Diefenbach, S., Hassenzahl, M., Kloeckner, K., Nass, C. & Maier, A. (2010): Ein Interaktionsvokabular: Dimensionen zur Beschreibung der  Ästhetik von Interaktion. In H. Brau, S. Diefenbach, K. Göring, M. Peissner, and K. Petrovic (Eds.) Usability Professionals 2010 (pp. 27-32). Stuttgart: German Chapter der Usability Professionals’ Association e.V.

Mit neuen Technologien entstehen auch neue Interaktionskonzepte. Beispielsweise kann man eine Telefonnummer mittlerweile durch das Drehen einer Wählscheibe (wer erinnert sich noch?), dem Drücken der Tasten des Nummernblocks, aber auch mittels Touchdisplay, Sprach- oder Gestensteuerung eingeben. Doch welche dieser Varianten ist die beste? Und wo genau liegen ihre Unterschiede? Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen bietet das vorgestellte Interaktionsvokabular, eine Reihe von Dimensionen zur Beschreibung und Unterscheidung von Interaktionsformen zum Einsatz in der Design- und Evaluationsphase. Im Beitrag werden die Entwicklung des Vokabulars, der Einsatz im Designprozess sowie Erkenntnisse aus zwei empirischen Studien zur Validierung geschildert. Die Studien zeigten, dass das Vokabular geeignet ist, Interaktionsformen zu beschreiben und zu unterscheiden.