Partner

Das Projekt FUN-NI lebt von der konstruktiven Zusammenarbeit seiner Partner. Es wird getragen von zwei KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen) — a3 systems GmbH (Saarbrücken) und CIBEK technology + trading GmbH (Limburgerhof) — , der Folkwang Hochschule und dem Forschungsinstitut Fraunhofer IESE.

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_ a3 systems GmbH. Spezialisiert in Softwareprojekten im webbasierten Geschäftsumfeld.

_ CIBEK technology + trading GmbH. Spezialisiert in Softwareentwicklung im Bereich von Wohnumgebungen.

_ Folkwang Universiät der Künste.Vertreteten durch Prof. Dr. Marc Hassenzahl, Spezialist in “Ergonomie und Nutzererleben”.

_ Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE. Vertreteten durch die Abteilung Requeriments and Usability Engineering.
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a3 systems GmbH

Projekterfahrung. Als Technologiepartner bringt a3 systems (www.a3systems.com) in dieses Projekt umfangreiche Anwendungserfahrung aus zahlreichen Softwareprojekten im webbasierten Geschäftsumfeld ein. In diesen Projekten ist es immer wieder eine zentrale Aufgabe, die Benutzeroberfläche zu optimieren, um die Akzeptanz bei den Anwendern zu erhöhen. Die von a3 systems durchgeführten Projekte besitzen durch ihre Laufzeit und ihren Umfang gute Voraussetzungen, um die entwickelte Methodik zu evaluieren.

Projektbeiträge. a3 systems bringt eine Callcenter-Anwendung als Referenzanwendung in FUN-NI ein. Durch ihre modulare Struktur ist sie leicht zu erweitern und kann damit zur Basis der Pattern-Implementierung verwendet werden. Sowohl für den Endanwenderbereich als auch für den Redaktions- bzw. Backofficebereich sind in FUN-NI innerhalb dieser Anwendung neue Interaktionskonzepte für zahlreiche Anwendungsbereiche vorgesehen, z. B. zur intuitiveren und vereinfachten Verwaltung von Massendaten (in der Bild- bzw. Lösungsprozeduren-Datenbanken), zur Koppelung verschiedener Systeme in einer Benutzeroberfläche oder zur intuitiveren Arbeit mit Modellierungswerkzeugen, die grafische Oberflächen besitzen.

Kontakt. Saarbrücker Str. 51 – 66130 Saarbrücken, Deutschland. Tel.:+49 (0) 681 98818-0. E-Mail: info(at)a3systems.com

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CIBEK technology + trading GmbH

Projekterfahrung. Software im Bereich von Wohnumgebungen, insbesondere für Ältere, ist das Kerngeschäft von CIBEK (www.cibek.de). Haussteuerung geht heutzutage weit über das automatische Öffnen und Schließen von Rolläden hinaus. Sensoren und Aktoren aller Art sind über einen Haus-Bus (KNX) miteinander vernetzt und lassen sich zentral steuern. Ein drahtlos angebundenes Touchpanel erlaubt die Überwachung und Steuerung aller Bereiche des Hauses über eine graphische Benutzeroberfläche und Sprache. Im Bereich „betreutes Wohnen” hat CIBEK bis 2008 drei Projekte mit insgesamt 98 Wohneinheiten realisiert, bei denen Produkte und Entwicklungsleistungen insbesondere zur Gebäudesteuerung mit graphischen Benutzeroberflächen erbracht wurden.  Seit 2000 wurden über 200 intelligente Objekte, wie z.B. Villen, komfortable Häuser und Wohnungen auch für ältere Menschen, erfolgreich realisiert. Für Entwicklung, Test und Demonstration betreibt CIBEK ein bewohntes Musterhaus in Limburgerhof.

Projektbeiträge. Cibek bringt das Haussteuerungsdisplay in das Projekt ein. Das volle Potential wird bei diesem Display oft nicht ausgenutzt. Multimodale Systeme, die es erlauben, je nach aktueller Situation alternative Informationseingaben zu nutzen, würden die Nutzungsintensität stark verbessern. Anwender mit verschiedenen Behinderungen haben Zugang zu gleichen Systemen mit unterschiedlichen Wegen. Wenn sich bei Senioren zusätzliche Behinderungen zeigen, sind sie durch die bisherige Nutzung bereits mit dem System gut vertraut und können dann einen anderen Zugang (z. B. Sprache) zum System nutzen.

Kontakt. Justus-von-Liebigstr. 15 – 67117 Limburgerhof , Deutschland. Tel:+49 (0) 6236-479632. E-Mail: info(at)cibek.de

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Folkwang Universität der Künste

Projekterfahrung. Gestaltung an der Folkwang Hochschule (http://www.folkwang-uni.de), und ganz besonders das Industrial Design, hat einen wissenschaftlichen und damit methodisch-orientierten Ansatz. Ergonomie, Gebrauchstauglichkeit ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Designausbildung, jetzt vertreten durch Prof. Dr. Marc Hassenzahl (”Ergonomie und Nutzererleben”) (www.marc-hassenzahl.de). Prof. Hassenzahl ist Psychologe und seit über 10 Jahren praktisch und wissenschaftlich im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion und dem Design interaktiver Produkte aktiv. Er ist international anerkannter Experte auf dem Gebiet der User Experience und hat eine Reihe eigener Verfahren etabliert. Prof. Hassenzahl ist auch Gründungs- und amtierendes Vorstandsmitglied der German Usability Professionals’ Association, dem ersten deutschen Berufverband für Experten im Bereich Usability und Mensch-Technik-Interaktion. Dies demonstriert die starke Verbindung zur Praxis. Prof. Hassenzahl hat bereits die Evaluation der Pattern durch Beratung beim Experimentdesign und Auswertung der Daten im FUN Projekt unterstützt.

Projektbeiträge. Für die Entwicklung einer industrietauglichen Methode zur Ermittlung der User Experience, ist ein Hintergrund in Psychologie und ein umfassender Überblick über die Ansätze im Bereich User Experience und ihrer Evaluation notwendig.

Kontakt. Universitätsstrasse 12 – 45141 Essen, Deutschland. Tel.: +49 (0) 201 183 4482. E-Mail: marc.hassenzahl(at)folkwang-hochschule.de

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Fraunhofer IESE

Projekterfahrung. Das Fraunhofer IESE (www.iese.fraunhofer.de) Hat große Erfahrung im Forschungsbereich Ambient Assisted Living (AAL), beispielsweise durch die Projekte EMERGE (www.emerge-project.eu) und BelAmi (www.belami-project.org), die es älteren oder assistenzbedürftigen Menschen mit Einschränkungen ermöglichen, länger selbstbestimmt zu Hause wohnen zu bleiben und nicht in ein Pflegeheim ziehen zu müssen. Dabei spielt die Unterstützung von Notfallsituationen eine große Rolle, die im EU-Forschungsprojekt EMERGE untersucht wird.

Projektbeiträge. Als Kernbeitrag hat das Fraunhofer IESE im FUN-Projekt eine Methode entwickelt, mit der systematische FUN-Pattern für Geschäftsanwendungen identifiziert werden können. Außerdem hat das Fraunhofer IESE verschiedene Techniken zur Evaluierung von FUN-Pattern angepasst und erprobt. Weiterhin war das Fraunhofer IESE an der Definition eines Qualitätsmodells beteiligt, das FUN definiert und klassifiziert. Gleiches wird auch für FUN-NI erbracht. Gerade bei der Bearbeitung der Konzepte der natürlichen Interaktion, speziell bei der Sprachmodalität, kann das IESE einen blinden Experten aus dem Bereich Sprachdialoggestaltung bereitstellen, welcher sich besonders gut aus Sicht Assistenzbedürftiger in der AAL-Domäne einbringen kann.

Kontakt. Fraunhofer-Platz 1 – 67663 Kaiserslautern, Deutschland. Tel.: +49 (0) 631  68 00-0. E-Mail: steffen.hess(at)iese.fraunhofer.de