Bedienung Multitouch-Prototyp FUN-NI (2-4)

Bedienung einer prototypischen Silverlight-Anwendung zur Modellierung von Wissensinhalten. Der Prototyp wurde im Rahmen des Projektes “Fun of Use with Natural Interactions” entwickelt (http://fun-ni.org, BMBF-Förderkennzeichen 01 IS 09007). Aufnahme bei a3 systems GmbH (Saarbrücken, 18. August 2010) mit freundlicher Unterstützung des Fraunhofer IESE und der Folkwang Universität.

Teil 2: Studien – Gestenerkennung beim Scrollen, Zoomen und Löschen von Objekten

Teil 3: Studien – Gestenerkennung beim Scrollen und Zoomen von Objekten

Teil 4: Studien – Gestenerkennung beim Löschen von Objekten

Bedienung Multitouch-Prototyp FUN-NI (1)

Bedienung einer prototypischen Silverlight-Anwendung zur Modellierung von Wissensinhalten. Der Prototyp wurde im Rahmen des Projektes “Fun of Use with Natural Interactions” entwickelt (http://fun-ni.org, BMBF-Förderkennzeichen 01 IS 09007). Aufnahme bei a3 systems GmbH (Saarbrücken, 18. August 2010) mit freundlicher Unterstützung des Fraunhofer IESE und der Folkwang Universität.
 
Teil 1: Erste Bedienschritte – Öffnen, Neu anlegen, Kategorisieren, Suchen und Filtern, Drag & Drop und Verbinden von Objekten
 

NordiCHI 2010 (Reykjavik, Island – 16.-20. Oktober 2010)

Wissenschaftler vom Fraunhofer IESE und der Folkwang Universität präsentieren Ergebnisse aus dem Projekt FUN-NI in zwei Vorträgen auf der NordiCHI 2010: 
   

Montag, 18. Oktober 2010
11:00-12:30 Session M1.1 – Design 1
  
DESIGNi – A Workbench for Supporting Interaction Design
Claudia Nass, Kerstin Klöckner (Fraunhofer Institute for Experimental Software Engineering IESE)
Sarah Diefenbach, Marc Hassenzahl (Folkwang University of Arts)

   
Mittwoch, 20. Oktober 2010
9:00-10:30 Session W3.1 – Evaluation Methods 2
  
The impact of concept (re)presentation on users’ evaluation and perception
Sarah Diefenbach, Marc Hassenzahl, Kai Eckoldt, Matthias Laschke (Folkwang University of Arts)

    
NordiCHI 2010: Extending boundaries

6th Nordic Conference on Human-Computer Interaction
October 16 – 20, 2010
Hilton Reykjavik Nordica hotel
Reykjavik, Iceland

mehr Informationen zur NordiCHI 2010: http://www.nordichi.org/2010/

Das Interaktionsvokabular auf der UPA International in München

Sarah Diefenbach und das Team vom Fraunhofer IESE stellten am 26.05.2010 ihr Interaktionsvokabular auf der UPA International 2010 in München vor. Dieser Beitrag ist im Rahmen des FUN-NI-Projekts entstanden:

Diefenbach, S., Hassenzahl, M., Kloeckner, K., Nass, C. & Maier, A. (2010): Ein Interaktionsvokabular: Dimensionen zur Beschreibung der  Ästhetik von Interaktion. In H. Brau, S. Diefenbach, K. Göring, M. Peissner, and K. Petrovic (Eds.) Usability Professionals 2010 (pp. 27-32). Stuttgart: German Chapter der Usability Professionals’ Association e.V.

Mit neuen Technologien entstehen auch neue Interaktionskonzepte. Beispielsweise kann man eine Telefonnummer mittlerweile durch das Drehen einer Wählscheibe (wer erinnert sich noch?), dem Drücken der Tasten des Nummernblocks, aber auch mittels Touchdisplay, Sprach- oder Gestensteuerung eingeben. Doch welche dieser Varianten ist die beste? Und wo genau liegen ihre Unterschiede? Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen bietet das vorgestellte Interaktionsvokabular, eine Reihe von Dimensionen zur Beschreibung und Unterscheidung von Interaktionsformen zum Einsatz in der Design- und Evaluationsphase. Im Beitrag werden die Entwicklung des Vokabulars, der Einsatz im Designprozess sowie Erkenntnisse aus zwei empirischen Studien zur Validierung geschildert. Die Studien zeigten, dass das Vokabular geeignet ist, Interaktionsformen zu beschreiben und zu unterscheiden.

Vortrag “Ein Interaktionsvokabular – Dimensionen zur Beschreibung der Ästhetik von Interaktion” (German UPA, 26.05.2010)

Neuartige Interaktionskonzepte wie Touch, Multitouch oder Gestensteuerung werden immer populärer. Aber was genau macht ihren Reiz aus? Warum macht es Nutzern mehr Spaß, durch eine Liste von Songtiteln zu “sliden” als durch diese Liste zu “klicken”? Liegt “Sliden” jetzt einfach im Trend? Oder liegt es daran, dass sich ein “Slide” natürlicher anfühlt als ein “Klick”? Wirken natürliche Interaktionsformen generell attraktiver?

Unterstützung bei der Beantwortung dieser Fragen bietet das Modell zur Klassifikation von Interaktionsformen, das Wissenschaftler der Folkwang Universität und des Fraunhofer IESE am 26.05.2010 auf der Konferenz German UPA (Usability Professionals’ Association) präsentieren werden. Das Interaktionsvokabular, das sowohl in der Design- als auch in der Evaluationsphase eingesetzt werden kann, entstand im Rahmen des Projekts FUN-NI.

mehr Informationen zur UPA 2010:
(deutsch) Homepage und Programm
(english) home page and schedule

Usability, die “natürliche” Interaktion

In der Januar-Ausgabe 2010 ihres Newsletters für Businesskunden hat die Telekom Austria über das Projekt FUN-NI berichtet:

Ein positives Nutzungserlebnis führt zur höheren Akzeptanz von Software-Anwendungen und damit zu einer besseren Motivation der AnwenderInnen.

An zwei Beispielen sollen die Folgen dargestellt werden: U. a. mehr Effizienz von Software-Werkzeugen, aber auch z. B. geringere „Aussteiger-Quoten“ bei Web-Formularen.

Motiviertere Software-Anwender durch natürliche Interaktion lautet das Ziel der deutschen Forschungsinitiative „FUN-NI“ (Fun of Use with Natural Interactions), welche seit Mai 2009 untersucht, wie durch natürliche Interaktions-Formen in Software das Nutzungserlebnis der Anwender gesteigert werden kann …

zum Artikel: BizMail Ausgabe 144 (12.01.2010)

Die Fördermaßnahme KMU-innovativ: IKT

Die deutsche IT-Branche ist besonders stark durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geprägt: Sie machen 90% der IT-Unternehmen aus, sind der Innovationsmotor und eine wichtige Schnittstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat deshalb die Fördermaßnahme “KMU-innovativ: IKT” eingerichtet. Ziel der Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms “IKT 2020 – Forschung für Innovationen” ist es, das Innovationspotenzial von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken.

Informationen des Projektträgers – Infoblatt zum FUN-NI-Projekt

Auf den Webseiten des Projektträgers im DLR/Informationstechnik gibt es Informationen zu allen Projekten, die im Bereich “Softwaresysteme und Wissensverarbeitung” gefördert werden. Das Projekt FUN-NI ist Teil des Forschungsthemas Software Engineering. Das Infoblatt zum FUN-NI-Projekt ist jetzt als PDF-Download unter folgendem Link erreichbar: Infoblatt FUN-NI

Was ist FUN-NI?

Jagen Sie nicht länger die Geister veralteter Interaktionsmethoden, sondern öffnen Sie den Hort neuer Ideen und Nutzen Sie die sich bietenden Möglichkeiten!

FUN-NI ist das Beste, wenn Sie herausfinden wollen, welche Interaktionsart die beste für Ihre Anwendung ist! Wir unterstützen Sie durch unsere Forschung und unser Know-How in den Bereichen Anforderungsanalyse und Evaluationsmethodik.

BMBF_Logo_p

(BMBF-Förderkennzeichen 01 IS 09007)

Vorgängerprojekt FUN

Motivation und Leistungsverbesserung können durch FUN-Patterns erreicht werden. Dies wurde im Projekt FUN (www.fun-of-use.org) gezeigt. Ziel war es, beim Endanwender während monotoner Arbeiten positive User Experience auszulösen. Der Anwender sollte motivierter, effizienter und länger konzentriert arbeiten können. Kernbeitrag des Projektes waren dabei die so genannten „FUN“-Patterns, die Design-Wissen über entsprechende Interaktionskonzepte kapseln und damit wieder verwertbar/übertragbar machen.

Während es bei FUN ausschließlich um Point & Click-Anwendungen und um Anwendungen im geschäftlichen Umfeld ging, sollen die Methodiken und die gewonnenen Ergebnisse jetzt auf zwei neue Domänen übertragen werden:

  • Ambient Assisted Living (AAL): Ältere Menschen im häuslichen Umfeld
  • Multi-Touch und Sprachsteuerung: Intuitive Interaktionsformen, von denen sich das Konsortium zukunftsweisende Einsatzmöglichkeiten in Geschäftsanwendungen (”Büro der Zukunft”) verspricht.